Goldenes Buch der Hansestadt Havelberg: Ehrung beim Neujahrsempfang

Beim Neujahrsempfang 2026 der Hansestadt Havelberg wurden zwei besondere Persönlichkeiten für ihr langjähriges und unermüdliches Engagement im Ehrenamt in das Goldene Buch der Stadt eingetragen. Bürgermeister Bölt betonte in seiner Ansprache:
„Meine Damen und Herren, ich darf im Auftrag des Stadtrates zwei Persönlichkeiten in das Goldene Buch der Hansestadt Havelberg eintragen, um ihre außergewöhnlichen Leistungen und ihren langjährigen, unermüdlichen Einsatz im Ehrenamt zu würdigen.“

Waltraud Gennermann
Seit nahezu zehn Jahren ist Waltraud Gennermann die treibende Kraft hinter den pflegerischen Aktivitäten auf dem ehemaligen BUGA-Areal. Bereits am 9. März 2016 fand der erste Arbeitseinsatz statt. „Seitdem hat sie mit großer Kontinuität Initiativen angestoßen, Ideen entwickelt und deren Umsetzung maßgeblich vorangetrieben“, würdigte Bürgermeister Bölt.

Ihr Engagement beschränkt sich nicht nur auf organisierte Arbeitseinsätze. Auch darüber hinaus sorgt sie zuverlässig für die Bewässerung der Pflanzen, koordiniert spontane Instandsetzungsarbeiten und achtet darauf, dass das Gelände dauerhaft in einem gepflegten und einladenden Zustand bleibt. „Ihr Einsatz geht weit über das Übliche hinaus und trägt entscheidend zur Attraktivität und Nutzbarkeit dieses besonderen Areals für die Öffentlichkeit bei.“

Ein weiterer Schwerpunkt ihres Wirkens ist das Projekt „Kunst im Gartensommer“. Über mehrere Jahre hinweg hat sie eine enge Zusammenarbeit mit den Kindertagesstätten „Regenbogen“ und „Zwergenland“ aufgebaut. Besonders hervorzuheben sei die Aktion mit den Einschulungskindern:
„Die ABC-Schützen gestalten gemeinsam mit ihren Erzieherinnen auf dem Gelände des Alten Domfriedhofs kreative Namensschilder. Holz- oder Metalltafeln werden mit den Namen der Kinder und dem jeweiligen Einschulungsjahr versehen und anschließend an Bäumen oder eigens gefertigten Stelen angebracht.“
So entstehen bleibende, kindgerechte Erinnerungen und zugleich eine verbindende Brücke zwischen Bildung, Kunst und der historischen Umgebung der Stadt.

Jürgen Gennermann
Auch Jürgen Gennermann engagiert sich seit vielen Jahren in besonderer Weise für das Gemeinwohl. „Regelmäßig übernimmt er die Rasenpflege auf dem Gelände des Alten Domfriedhofs. Darüber hinaus hat er sich über lange Zeit intensiv um die fachgerechte Entsorgung des anfallenden Grünabfalls gekümmert, eine Aufgabe, die inzwischen vom städtischen Bauhof übernommen wird“, hob Bürgermeister Bölt hervor.

Zudem sorgt er mit großem Einsatz für Sauberkeit und Ordnung rund um den Ausblick in der Cotheniusstraße sowie an der Sitzgelegenheit an der Fliedertreppe. „Er kontrolliert regelmäßig die Bereiche, leert Abfallbehälter, entfernt Unrat und unterstützt bei der Organisation und Verbesserung der Reinigungsabläufe im gesamten Umfeld.“ Durch sein kontinuierliches Wirken trage er maßgeblich dazu bei, dass diese Orte gepflegt, sicher und für Bürgerinnen, Bürger und Gäste gleichermaßen einladend bleiben.

„Sie stehen heute stellvertretend für all jene, die sich in Verbänden, Vereinen, Institutionen und Unternehmen für unser Gemeinwohl einsetzen.“, so der Bürgermeister in seiner Würdigung.