Mit 80 Jahren für den guten Zweck: Per Rennrad Havelberg erreicht

Mit großer Ausdauer und beeindruckendem Engagement hat der 80-jährige Hans-Jürgen Oelkers auf seiner Benefiztour zugunsten des Kinderhospizes Löwenherz Station in Havelberg gemacht.

Der Start seiner Fahrt erfolgte in Kirchlinteln.
Nach rund 230 Kilometern erreichte der leidenschaftliche Rennradfahrer am Abend die Hansestadt an der Havel.

Herr Oelkers, der selbst früher an Krebs erkrankt war, verbindet seine sportliche Herausforderung mit einem wichtigen sozialen Anliegen: Mit seiner Benefizfahrt sammelt er Aufmerksamkeit und Unterstützung für das Kinderhospiz Löwenherz, das schwerkranke Kinder und ihre Familien begleitet.

Die Ankunft in Havelberg wurde von zahlreichen Unterstützern begleitet.
Organisiert wurde dies gemeinsam vom Verein Blaues Herz e. V.  und der Wasserwacht Havelberg. Gegen 19 Uhr wurden die Radfahrer vom Radsportverband Niedersachsen e. V. zusammen mit Herrn Oelkers an der Fähre Räbel empfangen und anschließend zur Spülinsel eskortiert. Die insgesamt 7 Radler, darunter auch Herr Frank Moesgaard als Vizepräsident vom Breiten- und Freizeitsport, Radsportverband Niedersachsen, haben die gesamte Strecke gemeinsam zurückgelegt.

Dort begrüßten Bürgermeister Mathias Bölt sowie zahlreiche interessierte Bürgerinnen und Bürger die Teilnehmer der Benefizfahrt. Hans-Jürgen Oelkers erhielt zudem eine Urkunde als Anerkennung für sein kinderfreundliches und soziales Engagement.

Besonders bemerkenswert:
Die 230 Kilometer bis nach Havelberg sollten für den sportlichen Senior noch nicht das Ende sein. Auch die Rückfahrt wollte Herr Oelkers wieder mit dem Rennrad bewältigen – ein beeindruckendes Zeichen von Willensstärke, Ausdauer und persönlichem Einsatz für den guten Zweck.

Die Veranstaltung wurde vom Verein Blaues Herz e. V. darüber hinaus genutzt, um der Jugendfeuerwehr Nitzow, dem Wassersportverein Havelberg sowie der Wasserwacht den Erlös vom Entenrennen 2025 (jeweils 500 €) zu überreichen.

Die Benefizaktion fand in Havelberg große Anerkennung und zeigte eindrucksvoll, wie sportliches Engagement und gesellschaftliche Verantwortung miteinander verbunden werden können.