EUROCAMP 2026: Die junge Generation zu Gast in Havelberg

In diesem Jahr ist die Hansestadt Gastgeber und begrüßt Jugendliche der Partnerstädte Saumur, Verden, Warwick und Formigine zum Workcamp vom 20. Juli bis 31. Juli 2026. Bei diesem kulturellen Austausch steht das gemeinsame Arbeiten und Zusammenleben im Mittelpunkt.

Tag 1 – 20. Juli 2026

Mit Logistik am Start: Denn am Montag, dem 20. Juli 2026 trudelten die Jugendlichen aus allen Richtungen zu ganz unterschiedlichen Zeiten ein.

Gar nicht so einfach zu händeln, wenn der eine Teil vormittags eintrifft und der andere erst abends. Noch dazu, wenn die Bahn die Gäste aus Italien und England mit 45-minütiger Verspätung befördert und die Franzosen vom Flughafen BER abgeholt werden. Einzig Verden traf „ohne Hindernisse“ mit dem Bus am Wasserturm ein.

Passend zur Mittagszeit wurde beim ersten Kennenlernen im Rathaus von Italien, England und Verden neben Gesprächen auch gleich miteinander gespeist.

Nachmittags startete der Konvoy nach Garz und dort warteten schon die Jugendlichen aus Havelberg. Danach ging es ans Zuteilen der Zimmer und ans gesellige Abendessen. Die Ankunft der Franzosen um 20.30 Uhr rundete die Kennlernphase ab.

So war es Zeit fürs Bett und die Tagesbetreuer Jenny Benneckendorf und Liane Meißner übergaben das Zepter. Die Nachtbetreuung, die im Wechsel die Erzieher Christian Maas und Katja Jablonsky übernahmen, hatte es mit einer freudig-geschafften Truppe zu tun.

Tag 2 – 21. Juli 2026

Guter Dinge ran ans Projekt: Was genau die Jugendlichen erwartet, wurde in den Havelhöfen zusammen mit dem Haus der Flüsse vorgestellt. Danach lud Rainer Wittenburg zur Führung durch Garz.

Im Anschluss waren die Franzosen beim Einkaufen gefragt, denn sie konnten sich selbst ein Rezept für das spätere Kochen landestypischer Gerichte aussuchen.

Zum Ausklang sorgte ein Abstecher durch die Lande per Rad neben frischer Luft noch für den nötigen Bewegungsfaktor, um abends fertig fürs Bett zu sein.

Tag 3 & Tag 4 – 22. Juli 2026/23. Juli 2026

Workcamp in Aktion: Nun hieß es, Ärmel hochkrempeln!
Auf dem Projektplan standen in der Kita Regenbogen das „Reptilienhabitat“ und in der Kita „Kunterbunt“ in Warnau das „Hochbeet“.  

Für die willkommene Abwechslung kamen die Stadtführung durch Havelberg mit Frau Kohtz vom Prignitz-Museum, das Kochen mit den Franzosen und die Runde Kegeln genau richtig.

Fazit der ersten Tage:
Alle Beteiligten erlebten einen aufregenden Start mit vielen neuen Eindrücken in eine hoffentlich schöne gemeinsame Zeit.