Bewegender Filmabend im Rathaus: „Ich sterbe – Kommst du?“ berührte 80 Gäste tief

Am Abend des 6. Mai 2026 wurde der Sitzungssaal des Rathauses zu einem Ort der Begegnung, des Nachdenkens und der Menschlichkeit. Der ambulante Hospizdienst Genthin-Jerichow-Havelberg hatte zur Vorführung des bewegenden Dokumentarfilms „Ich sterbe – Kommst du?“ eingeladen – und rund 80 Gäste folgten dieser besonderen Einladung.

Schon bei der Begrüßung wurde deutlich, dass dieser Abend mehr sein sollte als nur eine Filmvorführung.

Der Bürgermeister hieß die Besucher herzlich willkommen und würdigte in seinen Worten die wichtige Arbeit des ambulanten Hospizdienstes sowie das außergewöhnliche Engagement der ehrenamtlichen Hospizhelferinnen und Hospizhelfer. Ihr Einsatz schenke Menschen in schweren Zeiten Nähe, Würde und das Gefühl, nicht allein zu sein.

Der Film „Ich sterbe – Kommst du?“ nahm die Zuschauer anschließend mit auf eine intensive und ehrliche Reise durch die letzten Lebensphasen schwerkranker Menschen. Offen, berührend und zugleich voller Wärme zeigte die Dokumentation, wie wertvoll menschliche Nähe und Begleitung am Lebensende sind. Viele Gäste verfolgten die bewegenden Szenen sichtlich ergriffen, manche mit Tränen in den Augen.

Besonders spürbar war an diesem Abend die stille Kraft der Gemeinschaft. Ehrenamtliche Hospizhelferinnen und Hospizhelfer standen für Gespräche bereit, hörten zu und teilten ihre Erfahrungen. Dabei wurde deutlich, wie wichtig es ist, das Thema Sterben nicht aus dem Leben auszuklammern, sondern ihm mit Offenheit, Mitgefühl und Menschlichkeit zu begegnen.

Die Veranstaltung machte eindrucksvoll sichtbar, welche bedeutende Aufgabe der ambulante Hospizdienst in der Region erfüllt. Er begleitet Menschen und Angehörige in einer der schwersten Zeiten des Lebens – mit Zeit, Aufmerksamkeit und Herz.

Am Ende des Abends blieben viele Gäste noch im Gespräch zusammen. Es wurde leise diskutiert, erinnert und nachgedacht. Zurück blieb das Gefühl, Teil eines besonderen Abends gewesen zu sein, der Mut machte, über das Leben, das Abschiednehmen und die Kraft menschlicher Nähe neu nachzudenken.