Ortschaft Warnau

Kirche in Warnau

Warnau liegt in der unteren Havelniederung, einer naturnahen und vielgestaltigen Kulturlandschaft. Großflächige Überflutungen sind charakteristisch für dieses Niederungsgebiet. Der Mensch prägte mit landschaftsgestaltenden Maßnahmen, wie Wasserbau, Deichbau und Landwirtschaft immer stärker diese Landschaft. Die heute noch vorhandenen Reste eines einstmals ausgedehnten Überschwemmungsraumes im Deichvorland bieten Lebensraum für viele Lebensgemeinschaften bedrohter Tier- und Pflanzenarten. Diese Flächen haben den Status eines Naturschutzgebietes. Dem Besucher sind vielfältige Naturbeobachtungen möglich, im Herbst bietet sich ihm nicht nur eine einmalige Farbenpracht, sondern diese Region ist auch berühmt für ihre internationalen Gäste: Nordische Gänse und Schwäne, Kraniche, Enten und Schnepfenvögel machen hier zu Tausenden Rast auf ihrem langen Weg in die Winterquartiere.

Warnau liegt im westlichen Teil des Elb-Havel-Winkels. Eingeschlossen wird der Elb-Havel-Winkel im Westen von der Elbe und im Osten von der Havel. Die Region ist ein bedeutendes Ausflugs- und Erholungsgebiet.

Erstmalig wurde Warnau im 13. Jahrhundert urkundlich erwähnt. Der Ort und der Name Warnau ist slawischer Herkunft und bedeutet: „Ort der Krähen“ bzw. „Krähenwinkel“.

1838 brannte fast das ganze Dorf nieder, einschließlich der Kirche im Zentrum. Im Jahre 1841 wurde sie dann wieder aufgebaut. Warnau hat heute ca. 240 Einwohner und 12 Gewerbebetriebe. 11 Vereine oder Interessengruppen geben den Einwohnern viel Gelegenheit, sich sportlich und kulturell zu betätigen. Dafür stehen Spielplätze und Sportanlagen zur Verfügung.


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