Warnauer machen sauber

Datumsbezug: 23.10.2017

Knapp 20 Warnauer waren dem Aufruf des Ortschaftsrates zum Arbeitseinsatz gefolgt. Im und am Gemeindehaus, was auch von der Kindertagesstätte, der Feuerwehr und dem Jugendklub genutzt wird, war Großreinemachen angesagt.
Auch vor dem Gebäude wurde eifrig gewerkelt: Die Kinder Matti Schulze und Lily Billhardt fegten am Ortseingang an der Einfahrt zur Tagesstätte das Laub zusammen. An der Hecke tat dies Brigitte Köhler, die stellvertretende Ortsbürgermeisterin Sabine Schulze brachte vorm Gemeindehaus mit ihrer Heckenschere den Bewuchs in Form.

Etwas mehr Helfer hatten sich an der Hornbrücke eingefunden, denn hier gab es einiges zu erledigen. Der Bewuchs neben der Fahrbahn war bereits so üppig, dass man hier mit dem Fahrzeug kaum noch hindurchkam. Auch war damals beim Brückenbau ein Wildzaun zum Schutz der Anpflanzungen vor Verbiss errichtet worden, welcher zwischenzeitlich eingewachsen sowie teils deformiert und umgekippt war. Ratsmitglied Jes Henningsen und der stellvertretende Wehrleiter Ingo Harmuth hatten alle Mühe, die Metallpfeiler und den Drahtzaun aus dem dichten Gestrüpp zu ziehen.

Sonja Isecke schnitt die Büsche zurück. Sie berichtete, dass der Orkan Xavier eine alte Weide vor der Brücke umgeworfen hatte, für deren Beseitigung sich niemand zuständig gefühlt hatte. Denn es ist unklar, wem das Gelände, auf dem sie stand, gehört. So wurde die Feuerwehr von ihr mit der Räumung beauftragt, denn die Brücke wird nicht nur vom Landwirt genutzt, sondern ist auch als Aussichtspunkt bei Einheimischen und Touristen beliebt.

Auch fühlte sich bislang niemand für die Unterhaltung des Brückenbauwerkes zuständig, die beiden Treppen waren total zugewuchert. Sie werden aber von Anglern genutzt, welche hier in der Alten Havel angeln möchten. Karin Gubler beseitigte den Bewuchs – nun können die Treppen wieder gefahrlos benutzt werden. Im Anschluss zog die Truppe noch zur Bushaltestelle am Ortsausgang nach Rehberg, um diese zu säubern. Danach kamen alle Helfer in der Feuerwehr zusammen, wo Ursula Rensmann Bockwürste und Glühwein auftischte.
Wahrscheinlich wird es im November einen weiteren Einsatz geben, denn leider konnte nicht alles geschafft werden, blickte Sonja Isecke voraus.


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