Vielfältige Angebote in der DAA

Datumsbezug: 09.11.2017
Ronny Witt ist bei der DAA in Havelberg der Fachmann für Fahrradreparaturen.

Anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens am Standort Havelbertg hatte die Deutsche Angestellten-Akademie (DAA) in der Neustädter Straße 29 in zu einem Tag der offenen Tür eingeladen. Die Plätze im Netzwerk-Café im Kellergeschoss des Hauses reichten bei weitem nicht aus, um zur Eröffnung der Veranstaltung um 10.30 Uhr alle interessierten Gäste aufzunehmen. Das überraschte nicht nur die Standortleiterin Yvonne Lorenz – „Ich bin von dem großen Interesse für uns echt überwältigt“ - und ihre Mitarbeiterinnen positiv, sondern auch die im Haus in verschiedenen Maßnahmen tätigen Teilnehmer. Gemeinsam hatten sich alle in den vergangenen Tagen jede erdenkliche Mühe gegeben, um für die Besucher alles bestens vorzubereiten.

Yvonne Lorenz gab einen kleinen Überblick über fünf Jahre DAA an diesem Standort. „Wir haben hier mit unserer Arbeit viel erreicht – darauf können wir wirklich stolz sein“, schätzte sie ein. Vor allem im Jahr 2017 habe sich etliches getan, habe die Einrichtung um Einiges gewonnen. Vor allem an Attraktivität. Netzwerk-Café, Kleidertauschbörse, Repair-Café, Holzwerkstatt und eine eigene Gartenanlage, in der unter anderem Früchte für den Kuchen im Café wachsen - am Mittwoch wurden den Gästen aus selbst geernteten Kürbissen auch zwei unterschiedliche, leckere Kürbissuppen angeboten - gehören unter anderem dazu.

Erster Höhepunkt war dann eine Modenschau mit Herbst- und Winterbekleidung, welche derzeit in den Räumlichkeiten der Kleidertauschbörse vorrätig ist. Drei Damen und drei Herren präsentierten diese im Wechsel: „Sie sind allesamt Teilnehmer von Maßnahmen in unserem Haus und somit absolute Laien auf dem Gebiet“, lobte Moderatorin Yvonne Lorenz das toughe Auftreten der Models. Großen Applaus erhielten allerdings nicht nur sie, sondern auch Pascal, Isabell und Bianca – drei Kinder, die ebenfalls mit viel Freude bei der Modenschau mitmachten. Sie nutzten dabei auch gleich die gute Gelegenheit, zu zeigen, was es außer Bekleidung noch in der Kleidertauschbörse gibt, nämlich Spielzeug.
As­trid Steller, die für diesen Bereich verantwortlich ist, freut sich auch künftig „über jede Kleiderspende“ und denkt zusätzlich an eine Erweiterung: einen Büchertausch.

„Heute ist hier sehr viel Betrieb, und das ist echt prima. Schön wäre es, wenn sich der Zulauf auch an normalen Tagen weiter entwickeln würde und unser Netzwerk-Café als Treffpunkt zum Plaudern, Kartenspielen, Lesen oder Basteln besser ausgelastet wird“, wünscht sie sich. „Das Jugendzentrum ist für die Kinder und Jugendlichen da, die Volkssolidarität für die Senioren. Und das ist auch gut so. Wir wollen mehr die Mitte erreichen“, macht sie deutlich. „Was aber nicht heißen soll, dass Jüngere und Ältere nicht ebenso gerne gesehen sind.“

Im Repair-Café, bei dem immer defekte Fahrräder beziehungsweise Fahrradteile repariert werden, zeigte Ronny Witt seine Tätigkeit. „Das Angebot wird jedes Mal gut genutzt“, freut er sich. Die nötigen Fertigkeiten dafür habe er sich unter anderem bei der Arbeit in einer Werkstatt und auch selbstständig angeeignet. Der nächste Termin dafür ist übrigens am Mittwoch, 15. November, ab 10.30 Uhr.


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