Blumen für Stadtkirchenöffnung

Datumsbezug: 20.09.2017
Pfarrer Frank Städler bedankte sich bei Petra Jonschkowski für die Unterstützung.

Mit einem großen Strauß Blumen wurde Kämmerin Petra Jonschkowski überrascht. Auch im zweiten Jahr nach der Bundesgartenschau 2015 in der Havelregion öffnet sie morgens die Eingangspforte zur Stadtkirche und schließt sie abends wieder zu. Somit haben Besucher der Stadt die Möglichkeit, von der Gittertür aus einen Blick in das Gotteshaus zu werfen. Dafür sagte ihr Pfarrer Frank Städler danke.
Eine tägliche Kirchenöffnung ist der Kirchengemeinde nicht möglich. Deshalb hatte die Kämmerin und Bauamtsleiterin, die von ihrem Bürofenster im Rathaus aus einen guten Blick auf den Kirchturm hat, sich bereiterklärt, wenigstens den Eingang aufzuschließen, um den Blick ins Kircheninnere zu gewähren.
Vor allem abends beim Abschließen hat sie öfter angenehme Begegnungen mit Touristen. Dann dauert es schon mal etwas länger, bis sie nach Hause kommt. Entweder mit Fotos vom Handy oder anhand der Mappe mit Bildern leben dann die Blumenausstellungen zur Buga noch mal auf. In der Stadtkirche hatten 16 Blumenschauen stattgefunden, die auf großes Interesse der Buga-Gäste gestoßen waren. Die Kirche bot dafür eine hervorragende Kulisse.

„Ich mache das gern und würde es auch im nächsten Jahr wieder übernehmen“, versicherte sie. In diesem Jahr hat sie zum Beispiel zweimal abends noch Besucher begrüßt, die per Schiff in die Hansestadt gekommen waren und sich gefreut haben, die Kirche anschauen zu können.
Ein Wunsch der Kämmerin ist es, dass die Stadtführer das Gotteshaus in ihre Rundgänge einbeziehen. Demnächst will sich die Stadtverwaltung mit den Gästeführern treffen und auch dieses Thema dabei ansprechen. Frank Städler berichtete, dass die Dom- und Stadtführer der Kirchengemeinde dies im Blick haben.

Gelungen ist es in diesem Jahr, die Stadtkirche an den Wochenenden von freitags bis sonntags für jeweils vier Stunden durch ehrenamtliche Helfer zu öffnen. Mit der Ausstellung zum Reformationsjubiläum „Here I Stand“, den Ketzerköpfen von Künstler Lutz Friedel und seit einigen Wochen der digitalen Ausstellung „Erzähl mal“ mit Zeitzeugenberichten zur DDR-Zeit wurde den Besuchern auch Interessantes geboten. In diesem Monat gibt es noch am 21., 28. und 29. September die Gelegenheit, die Kirche zu besuchen. Finden sich auch im nächsten Jahr wieder Freiwillige, könnte die Kirchenöffnung fortgesetzt werden. Zu überlegen wäre, welche Ausstellungen gezeigt werden könnten.

In der Adventszeit ist die Stadtkirche wieder Veranstaltungsort für das Benefizkonzert mit der Bundeswehr. Am 6. Dezember wird es stattfinden, blickte der Pfarrer voraus.

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